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Nominierungsversammlung 13.01.2014

Neukirchen b. Hl. Blut. „Kompetent, gleichwohl erfahren, belastbar und zuverlässig aber auch sympathisch - diese Attribute kennzeichnen den Bürgermeisteraspiranten Markus Müller, der in dieser Konstellation näher am Menschen ist!“ prägnante Worte von Landrat Franz Löffler, welche rund 70 Teilnehmer der Nominierungsversammlung im Gasthof „zum Bach“ mit kräftigem Applaus quittierten. Listenführer und Vizebürgermeister Markus Müller freute sich eingangs über das große Interesse, das die Bevölkerung bekundete und hieß im Besonderen Landrat Franz Löffler und dessen Stellvertreter Egid Hofmann willkommen.

CSU-Marktratskandidaten mit Bürgermeisterkandidat Markus Müller
Nachstehende Bewerber vertreten die Interessen der Gruppe „CSU-Parteifreie Wähler“: 1. Markus Müller (Touristikfachwirt und 2. Bürgermeister, Neukirchen); 2. Georg Baumann (Finanzbeamter und Marktrat, Rittsteig); 3. Stefan Aschenbrenner (Metallbaumeister und Marktrat, Neukirchen); 4. Wolfgang Pongratz (Bauunternehmer und Marktrat, Neukirchen); 5. Josef Mauerer (Metzgermeister und Marktrat, Mais); 6. Paul Kolbeck (Industriemechaniker und Marktrat, Atzlern); 7. Ludwig Pfeiffer (Studiendirektor, Neukirchen); 8. Georg Mauerer (Maschinenbaumeister, Schicherhof); 9. Markus Aschenbrenner (Zimmerer, Rittsteig-Hanger); 10. Thomas Simeth (Schreinermeister, Atzlern); 11. Stephan Schneider (Installateur/Heizungsbaumeister, Rittsteig); 12. Xaver Altmann (Forstunternehmer, Neukirchen); 13. Renate Weß (Verkäuferin, Kolmstein); 14. Stefan Faustner (Fachberater im Außendienst, Neukirchen); 15. Anke Fölsch (Hausfrau, Lamberg); 16. Rainer Kolbeck (Polizeibeamter, Neukirchen). Als Ersatzbewerber treten an: 1. Christiane Weinberger (Bankfachwirtin, Neukirchen); 2. Julia Macharowsky (Grundschullehrerin, Jägershof) 3. Gisela Funck (Mesnerin, Rittsteig). 

Marktrat Georg Baumann unterbreitete den Bürgermeister-Wahlvorschlag: Der 46-jährige Neukirchner Markus Müller ist verheiratet und seit 2002 als Marktrat und im Kreistag, sowie als stellvertretender Feuerwehrkommandant aktiv. Sein Amt als 2. Bürgermeister und Vorsitzender des Urlaubslandes Furth im Wald-Hohenbogenwinkel übt er seit 2008 aus. Der Schirmherrschaft beim ASV Mais und der Berufung zum Vorstand der Genossenschaft „Senioren-Wohnen“ schließt sich weiteres ehrenamtliches Engagement in Tourismus- und Sportvereinen an. Zugunsten von Neukirchen b. Hl. Blut verzichtete er auf die Chance als Nachfolger von Markus Sackmann in den Landtag einzuziehen. Hier wird er gebraucht und hat in den letzten Jahren sein kommunalpolitisches Talent bewiesen, wie einige Punkte belegen: Er zeigt volles ehrenamtliches Engagement für die Heimatgemeinde, übernahm das Krisenmanagement nach dem Unwetter im Mai mit Koordination von Bauhof und Hilfsorganisationen und holte über 170000 Euro Sofortgelder für die betroffenen Unwetteropfer. Ihm ist auch beste Zusammenarbeit im Marktrat mit den Kollegen aller Gruppierungen zu Eigen. Er ist nicht nur im Wallfahrtsort, sondern im ganzen Landkreis über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt. Konkret trug er in den letzten sechs Jahren ganz maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Marktgemeinde bei, wofür exemplarisch die Generalsanierung des Kindergartens/Anbau Kinderkrippe, die Senioren-Wohngemeinschaft sowie erfolgreiche Grundstücksverhandlungen für die Gemeinde zur Erweiterung des Gewerbegebietes und künftigen Hochwasserfreilegung stehen. Seine Handschrift tragen auch neue Parkmöglichkeiten im Ort sowie die Städtebauförderung Hohenbogenstraße/Theresienplatz/Freibachstraße. Seinem Verhandlungsgeschick sind  die Brücke an der Lamberger Straße sowie Straßensanierungen in allen Ortsteilen zu verdanken. Er gab wichtige Impulse als Agenda 21-Beauftragter und gilt als „Erfinder“ der Neukirchner Schmankerlwochen und Ideengeber bei der Einführung der „N-Mark“ als regionale Wirtschaftsförderung. Mit Herzblut war er bei der Verwirklichung des Naturbades als Motor und Koordinator zugange und zeigte sich unermüdlich bei den notwendigen Grundstücksverhandlungen. Ferner brachte er die Generalsanierung der Schule mit auf den Weg und vermittelte Gespräche im Finanzministerium und den Fachstellen der Regierung wegen der Förderquote. Dabei behielt er immer konsequent die Finanzen der Gemeinde im Auge. Baumanns abschließendes Resümee „Politiker behaupten oft, sie wollen sich für die Bürger einsetzen. Wichtiger ist, Politik mit den Bürgern zu gestalten! Markus Müller ist ein hervorragender Gestalter!“.

Nachdem die Versammlungsteilnehmer Markus Müller eindeutig als Bürgermeisterkandidat favorisierten, wird dieser als Bewerber auf den Rathauschef-Sessel für Neukirchen b. Hl. Blut in den Ring steigen und in weiteren Wahlversammlungen um die Gunst der Wähler werben. Sein „Herzensanliegen ist es, der Bevölkerung beizustehen und gerne denen zu helfen, die Hilfe benötigen! Denn Politik muss man mögen, dies kann man nicht verordnen!“ Neben den bereits vorgestellten markanten Projekten und einer erfolgreichen Bilanz brauchen wir uns nicht zu verstecken und können weiter darauf aufbauen, so Müllers bestärkenden Worte. In seinem umfassenden Ausblick auf die bevorstehenden Jahre bezeichnete er den demographischen Wandel der Gesellschaft als große Herausforderung. Zu beklagende Leerstände im Hauptort und den umliegenden Dörfern sind Auftrag genug, den Markt mit Leben zu erfüllen und Städtebauförderung auf sämtliche Ortsteile auszuweiten. Einrichtungen für die betagten Mitbürger zeigen: „bei uns sind die Senioren noch daheim!“. Als Schwerpunkte möchte Müller Wallfahrt, Tourismus, Handwerk und Gewerbe setzen, weil Arbeit und Arbeitsplätze die Basis für unser Zusammenleben weit ab den Städten hier an der Grenze sind. Um sich für Erweiterungen und Neuansiedlung von Betrieben zu rüsten, brauchen wir Entwicklungsflächen zu bezahlbaren Preisen. Sehr wichtig ist Regionalmarketing zu betreiben, die Kaufkraft zu erhalten und gerade kleinen Betrieben in eine gute Zukunft zu verhelfen – sie sind die Basis für Einkommen vieler Familien. Wallfahrt als religiös motivierter Tourismus ist ein Pfund mit dem wir wuchern können und gilt als Keimzelle für die Entwicklung für die Marktgemeinde, was sich auch in den Übernachtungszahlen niederschlägt. Ohne Einnahmen aus dem Tourismussektor könnte sich Neukirchen einiges nicht leisten. Als passende Angebote für junge Familien nannte Markus Müller ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und sie mit günstigem Bauland, Arbeitsplätzen, einer guten Verkehrsanbindung, DSL/LTE oder einer verbesserten Kinderbetreuung zu bedienen. Weiterhin ist eine gute Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs unumgänglich. Um Senioren möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden belassen zu können, müssen neben der bestehenden Wohngemeinschaft und Tagespflege die Möglichkeiten und Dienstleistungen aller Art erweitert werden. Als Grenzgemeinde haftet uns der Auftrag eines guten Miteinanders der bayerischen und böhmischen Nachbarn an, um ein Zusammenwachsen zu forcieren. Mit dem Hilfeleistungsabkommen der Feuerwehr Nyrsko und der Kooperation im Künischen Gebirge haben wir gute Voraussetzungen, denn in einem gemeinsamen Europa wird dies eine Rolle spielen. Hochwasserschutz beschäftigt die Neukirchner seit Jahrhunderten und soll aktuell in Etappen umgesetzt werden, wofür ein Konzept in Auftrag gegeben wurde.

Konsequent vertritt er seine Linie: Neukirchens Bürgermeister soll zwecks finanzieller Entlastung der Gemeinde ehrenamtlich sein. „Geschäftsführer der Hohenbogenbahn und Bürgermeister – wie soll das gehen?“ Dahingehend versicherte Markus Müller, der verschiedene Ehrenämter bekleidet, seine bisherigen Tätigkeitsfelder zu verändern. Er will seine Tourismus-Marketing-Firma aufgeben und die Arbeitszeit bei der Hohenbogenbahn deutlich reduzieren, um als ehrenamtlicher Bürgermeister vor Ort zu sein und Einsatz über Jahrzehnte für die Heimatgemeinde zu zeigen. Er verfolgt keine hochfliegenden Pläne, sondern mit Augenmaß und realistischen Zielen die Marktgemeinde weiterzuentwickeln und sich dabei an den Anliegen auch der kleinen Leute zu orientieren. Markus Müller verspricht: „Ich will ein 100%iger Vollblut-Bürgermeister sein und dafür bitte ich euch alle um eure Unterstützung!“  

Vizelandrat Egid Hofmann lobte den Willen der Kandidaten aller Listen, sich für die Öffentlichkeit einzusetzen. Ein Bürgermeister ist das Aushängeschild, der Motor und der bleibende Eindruck einer Gemeinde. Markus Müller ist nach seinem Dafürhalten der Garant, der den Markt im Interesse der Gemeinde und Pfarrei weiterführen kann. Was er in seiner Tätigkeit als stellvertretender Bürgermeister erreicht hat, lässt darauf hoffen, dass es nur positiv weitergeht. Er wünschte ihm volle Unterstützung, um das zu bringen was wir uns vorstellen: „Ein Bürger unter Bürgern zu sein!“.

Landrat Franz Löffler bekräftigte in seinem Grußwort, im Laufe des Abends ein starkes Stück Kommunalpolitik erlebt zu haben und griff charakteristische Projekte heraus. Er zollte den Marktratsbewerbern Respekt sich zur Verfügung zu stellen und Verantwortung zu übernehmen, in einer Zeit die von Eigennutz geprägt ist. Wenn man einen Menschen kennt und dessen Kompetenzen und Fähigkeiten kennengelernt hat, der bereit ist über den Tellerrand hinauszublicken und Verantwortung für den Landkreis zu übernehmen und zudem eine menschliche Seite mit sich bringt, ist das ein Grund diesen zu unterstützen, wandte sich Bezirkstagspräsident Löffler an die Adresse des Bürgermeisterkandidaten. Das Amt eines Bürgermeisters ist klar durch Gesetze definiert, die längst nicht alle im Gesetzbuch stehen und einer Kommune gute Chancen eröffnen. Markus Müller hatte nicht nur Visionen, sondern bewies zusammen mit dem Marktgemeinderat, dass er imstande ist, solche Chancen zu erkennen. Sein von ihm entwickeltes Modell einer bezahlbaren Seniorenwohngemeinschaft genießt in der Oberpfalz Vorbildcharakter. Voraussetzungen zu schaffen, Bündnisse zu schließen, einen Blick über die Grenzen hinaus zu werfen und die Basis für diverse Förderprojekte zu legen zählen ebenso zu seinen Stärken. Von Globalität geprägt, müssen wir uns auch dieser Entwicklung stellen, konstatierte Franz Löffler und schwenkte zur Landkreispolitik mit den großen Themen Krankenhaus und Berufsschule. Er äußerte die Absicht, in Sachen Bildung künftig die Messlatte noch höher zu setzen, während „Innovation“ als Schlagwort der Zukunft gilt. Als Landrat ist er imstande, die maximal möglichen Grenzen des Gestaltungsspielraumes auszuloten und zum Wohle unseres Lebensraumes bestens auszunutzen, damit unsere Region Attraktivität erlebt. Um dem Wanderungssaldo junger Menschen positiv zu begegnen, will er mit starken Kommunen dafür einstehen. Abschließend richtete Markus Müller seine Botschaft an die Versammlungsteilnehmer, miteinander die Marktgemeinde in eine gute Zukunft zu führen und umzusetzen, was für die Menschen in der Heimat wichtig ist – nicht nur im Bürgermeisteramt, sondern auch im Kreistag. Er bat um Unterstützung für Franz Löffler bei der bevorstehenden Landratswahl und warb um zahlreiche Wählerstimmen für die Hohenbogen-Liste. So will er mit dem Landrat, den Abgeordneten und allen politischen Weggefährten an einem Strang ziehen. In locker gestalteten Wahlversammlungen will er die Bevölkerung über konkrete Ziele informieren, wozu die Auftaktveranstaltung der „CSU- Parteifreie Wähler" am 31. Januar in Jägershof als Einstieg dient.

 

Foto: Bürgermeisteraspirant Markus Müller (Mitte) genießt die volle Unterstützung der Marktratskandidaten von „CSU- parteifreie Wähler“ und Landrat Franz Löffler (links).

Text und Foto: Helga Brandl



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